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November 19 2009

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November 15 2009

t-animal
via Snengls Blog - Die Sucht der Fotografie
t-animal

In Reply to some comments on fauna.uni-erlangen.de

Bei jeder Demo gibt es einige, die sie für politische Zwecke missbrauchen oder eine jugendliche Minderheit, die sich ihre Hörner abstoßen wollen und Krawall machen. Das sollte aber nicht den berechtigten Protest der Mehrheit überschatten. So sehr ich persönlich die Antifa verurteile, ich finde, das Maß ist voll. Und dass es sich hier nicht um die Veranstaltung einer linksradikalen Vereinigung handelt, zeigt ja auch, dass sich die SPD auf dem Parteitag auf eine Resolution zur Unterstützung der Studenten geeinigt hat.

Was die "gesetzeswidrige Handlungen" angeht: Was haben die Demos der letzten Jahre denn gebracht? Nichts. Nada. Die sind nichtmal ins öffentliche Bewusstsein gerückt, haben nichts als Lippenbekenntnisse zur Folge gehabt. Neuregelung der Studiengebühren? Nichts passiert. Einführung eines vernünftigen Studendentickets? Keine Reaktion. Sinnvolle Lehrpläne für die Bachelorstudiengänge? Ignoriert.
Die Hörsaalbesetzungen haben es binnen eines Tages in die Tagesschau gebracht, in Österreich (wo #unibrennt unabhängig von der Antifa seinen Anfang genommen hat) werden die Studenten von großen TV-Sendern, Tageszeitungen und Radiosender begleitet. Und wir Erlanger wollen dabei zusehen, wie andere für unsere Rechte kämpfen? Bildung sollte nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen!
Mal davon abgesehen, dass wir als Studenten grundsätzlich das Recht haben, eine Uni zu betreten. Hausfriedensbruch wird erst daraus, wenn unser Rektor uns auffordern würde, die Uni zu verlassen und wir das nicht täten. Und selbst dann wäre man nicht einmal vorbestraft, so gering ist die zu erwartende Strafe.

Sämtliche Formen des friedlichen studentischen Protests haben schon immer ein wenig Mut gefordert! Wie müsste man sich als FAU-Student schämen, wenn man nicht in 20 Jahren zu seinen Kindern sagen könnte "Damals, als die Studenten sich gegen die lern- und lehrunwürdigen Bedingungen an den deutschen Hochschulen gewehrt haben, war ich mit dabei"? Wie kann man es erklären, einerseits zu stöhnen, das Arbeitspensum sei so hoch seit dem Bachelor/Mastersystem, und andererseits nichts dagegen zu machen? Selbst Bildungsministerin Schavan findet die studentischen Proteste angebracht! Eine lebendige Demokratie lebt davon, dass diejenigen, die sich benachteiligt fühlen ihren Protest in die Öffentlichkeit tragen. *Und wenn das nicht durch Demonstrationen geschehen kann, dann - ja verdammt nochmal - dann muss man eben auch mal ein Wagnis eingehen, oder man darf sich nicht wundern, wenn über einen hinwegregiert wird!!!!11!einself!*
Reposted byfritzoid fritzoid

November 14 2009

November 13 2009

t-animal
[W]as der Historiker später an diesem Abend im Gespräch erfuhr, ließ ihn an der Unabhängigkeit der Museen in diesem Land zweifeln. Das Staatsministerium hatte die Ausstellung nicht nur öffentlich kritisiert. Es hatte sie vor der Eröffnung und Berggreen-Merkels Rede auch zensieren lassen.
Zensur: Bundesbeauftragter für Propaganda | Kultur | ZEIT ONLINE
t-animal
t-animal
Harrt die Wiener sind ja voll abgegangen.
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